Kaum ein Feld der öffentlichen Verwaltung hat in den letzten Jahren so viele und intensive Reformen erlebt wie die gesetzliche Sozialversicherung. Und kaum ein Bereich steht angesichts von demographischem Wandel und technischem Fortschritt vor solchen Herausforderungen. Ein strategisches Management soll helfen, Aufgaben und Ressourcen zukunftsorientiert auszurichten und gezielt, effizient und effektiv zu steuern. In einer empirischen Studie hat BearingPoint den Stand der Einführung der strategischen Steuerung bei den gesetzlichen Renten- und Unfallversicherungsträger erhoben. Befragt wurden Geschäftsführung, Leiter der Planungs- und/oder der Controlling-Einheiten. Mit einem Rücklauf von insgesamt 68 Prozent wurden valide Ergebnisse erzielt und wesentliche Entwicklungspotenziale in den Feldern Zielsteuerung, Controlling und IT Unterstützung identifiziert.
Insgesamt sind die Träger der beiden betrachteten Sozialversicherungszweige aber auf einem guten Weg, die strategische Steuerung in ihren Häusern zu etablieren. Optimierungspotenziale liegen aber sowohl in dem Kreativprozess des Strategiezyklus (Strategieentwicklung, Maßnahmenplanung, Zielvereinbarungen) wie auch in dem Führungs- und Kontrollprozess (Umsetzung, Controlling, Evaluation). In der Studie wurden die Teilnehmer nach vier Entwicklungsstadien geclustert und jeder Evolutionsstufe konkrete Optimierungspotenziale zugeordnet.
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