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Ein Jahr SEPA aus Bankensicht
BearingPoint-Studie zeigt: SEPA-Einführung kommt Banken teuer zu stehen


Frankfurt am Main, 26. Januar 2009
– Am 28. Januar 2008 fiel mit der Einführung der Single European Payments Area (SEPA) der Startschuss für einen europaweit einheitlichen Zahlungsraum, in dem für Kunden kein Unterschied mehr zwischen nationalen und grenzüberschreitenden Zahlungen erkennbar sein sollte. Ein Jahr nach der Einführung der SEPA-Überweisung werden täglich mehrere hunderttausend SEPA-Transaktionen abgewickelt. Insgesamt bewegen sich diese Überweisungen damit noch immer nur im Promillebereich. Dass das Feedback auch aus Bankensicht nicht nur positiv ausfällt, zeigt eine Studie der Management- und Technologieberatung BearingPoint, für die 30 Bankinstitute aus Deutschland, Österreich, der Schweiz, Spanien, Luxemburg und Malta befragt wurden.

Problemloser Start, schwierige Weiterentwicklung
Wie die Studie zeigt, verlief der SEPA-Start im Januar 2008 für die meisten Institute problemlos. Bei der Einführung zusätzlicher Services, so genannter Additional Optional Services (AOS), sind viele Banken jedoch sehr zurückhaltend. Lediglich 20 Prozent der befragten Institute haben AOS bislang berücksichtigt.

Dem weiteren SEPA-Ausbau stehen viele Banken skeptisch gegenüber. So bewerten 90 Prozent der Institute ihre individuelle wirtschaftliche Erfolgsrechnung der SEPA-Einführung für die ersten beiden Jahre als negativ. SEPA ist also zumindest für die Banken zunächst ein Verlustgeschäft. Und das nicht nur auf kurze Sicht: Rund 20 Prozent der befragten Institute befürchten auch langfristig schlechte Auswirkungen auf ihre Bilanz. Zu dieser negativen Bilanzierung trägt auch die anstehende Einführung des SEPA-Lastschriftverfahrens bei. Rund 70 Prozent der Banken schätzen den Aufwand sowie die Investitionskosten für diese Einführung um zwei- bis dreimal so hoch ein wie für die SEPA-Überweisung.

Vor diesem Hintergrund verwundert es nicht, dass die Stimmen der Institute, die sich gegen eine zügige und flächendeckende Umsetzung wehren, deutlich lauter geworden sind.

Über BearingPoint, Inc.
BearingPoint, Inc. (OTCBB: BGPT), ist eine der größten globalen Management- und Technologieberatungsfirmen für die 2.000 weltweit führenden Unternehmen und Organisationen der öffentlichen Hand. Das Unternehmen mit Sitz in McLean im US-Bundesstaat Virginia beschäftigt rund 16.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in weltweit mehr als 30 Ländern. BearingPoint ist auf Beratungsleistungen für die Bereiche Public Services, Financial Services und Commercial Services spezialisiert. Seit mehr als 110 Jahren sind BearingPoint-Berater bei ihren Kunden als herausragende Experten anerkannt. In enger Zusammenarbeit mit den Auftraggebern definieren sie anspruchsvolle Ziele und entwickeln die dafür notwendigen Lösungen. Weitere Informationen erhalten Sie auf den Internetseiten des Unternehmens unter www.bearingpoint.com und www.bearingpoint.de.


Pressekontakt

Wiebke Hinz
BearingPoint GmbH
Tel. 0049-69 13022-5991
E-Mail: Wiebke.Hinz@bearingpointconsulting.com

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